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von Casey Jones Labs · 4 Min. Lesezeit

Warum die Concorde im Jahr 2003 außer Dienst gestellt wurde

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Dieser Beitrag wurde automatisch aus dem Englischen übersetzt. Original lesen
Inhaltsverzeichnis

Dreiundzwanzig Jahre nach der letzten Concorde-Landung in Heathrow am 24. Oktober 2003 hat sie noch immer kein kommerzielles Überschallflugzeug ersetzt. Boom Supersonic testet weiterhin Prototypen. Spike, Hermeus und Aerion (die 2021 den Betrieb einstellte) versuchten alle zeitweise, wieder Überschallflugzeuge anzubieten. Der Luftraum oberhalb von Mach 1 bleibt kommerziell ungenutzt.

Es ist eine ungewöhnliche Geschichte für die Luftfahrt, wo Fortschritt normalerweise mehr Geschwindigkeit und größere Reichweite bedeutet. Die Außerdienststellung der Concorde war ein Rückschritt, und das Verständnis der Gründe dafür erklärt viel über die tatsächlichen wirtschaftlichen Zusammenhänge der Luftfahrt.

Die 27-jährige Laufzeit

Die Concorde nahm am 21. Januar 1976 ihren kommerziellen Betrieb auf, mit zeitgleichen Erstflügen von Air France und British Airways. Das Flugzeug war ein Gemeinschaftsprojekt von Großbritannien und Frankreich; insgesamt wurden 20 Maschinen gebaut (14 Serienmodelle, 6 Prototypen und Vorserienmodelle). Die Reisegeschwindigkeit betrug Mach 2,04 (ca. 2.180 km/h), die Flughöhe rund 60.000 Fuß (ca. 18.300 Meter), und die Strecke von New York nach London dauerte etwa 3,5 statt 8 Stunden.

24 Jahre lang flog die Air France ohne tödliche Unfälle. Doch am 25. Juli 2000 geriet Flug 4590 der Air France auf Trümmerteile einer vorherigen Landung, erlitt einen Riss im Treibstofftank und stürzte kurz nach dem Start vom Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle ab. Alle 109 Insassen und die vier Personen am Boden kamen ums Leben.

Die Flotte stand über ein Jahr lang still, während Umbauarbeiten durchgeführt wurden. Die Concorde nahm im November 2001 den kommerziellen Betrieb wieder auf, zwei Monate nachdem die Anschläge vom 11. September die Nachfrage nach Premium-Kabinen im Transatlantikverkehr einbrechen ließen. Die Wartungskosten stiegen stetig an, da die kleine Flotte keine Skaleneffekte ermöglichte. Kein Werk stellte mehr Ersatzteile her, und Airbus, das die Unterstützungsverpflichtungen von Aérospatiale übernommen hatte, wollte aus dem Programm aussteigen.

Air France führte ihren letzten kommerziellen Flug am 31. Mai 2003 durch. British Airways folgte am 24. Oktober 2003. Die Entscheidung zur Einstellung des Flugbetriebs war eher auf eine Reihe sich gegenseitig verstärkender Faktoren als auf ein einzelnes Versagen zurückzuführen: die Kosten für die Nachrüstung nach dem Absturz, der Nachfrageeinbruch nach dem 11. September, steigende Treibstoffpreise und ein Hersteller, der die 13 Jahre alten Versprechen nicht mehr einhalten wollte.

Die Concordia in SkyChart

SkyChart enthält ein fiktives Überschallflugzeug namens Concordia, dessen Einführungs- und Außerdienststellungsjahre exakt mit denen der realen Concorde übereinstimmen (1976 und 2003). Die Spieldaten orientieren sich eng an der realen Flugzeugzelle:

  • 100 Sitzplätze (echte Concorde: 92 bis 128)
  • 7.250 km Reichweite (tatsächlich: ca. 7.250 km)
  • Reisegeschwindigkeit 2.180 km/h (tatsächlich: 2.179 km/h, Mach 2,04)
  • Listenpreis von 25 Millionen US-Dollar (Wert von 1976).

Die Simulationsmodelle bergen eine Falle. Die Concordia ist zwar schnell, aber klein. Voll ausgelastet befördert sie weniger Passagiere als eine Bering 707-320 aus den späten 1950er-Jahren, und der Preis ist mehr als doppelt so hoch. Die Reichweite umfasst die Strecken New York–London, Paris, Frankfurt und Madrid. Transpazifikflüge werden nicht angeboten. Von den 122.760 Städtepaaren im Spiel kann die Concordia vielleicht 200 rentabel bedienen – und das auch nur, wenn sie zu Premiumpreisen ausgelastet ist.

Mit dem Jahr 2003 wird die Concordia automatisch außer Dienst gestellt. Spieler, die ihre Identität auf der Concordia aufgebaut haben, verfügen nun zwar über Streckenplätze und einen guten Ruf, aber kein Flugzeug mehr, um diese weiterhin schnell bedienen zu können. Die Bering 747-400 übernimmt die Kabine, nicht aber die Geschwindigkeit.

Strategische Erkenntnisse

Die Concordia eignet sich am besten als Flaggschiff auf zwei oder drei Strecken, kombiniert mit Unterschall-Großraumflugzeugen zur Kapazitätserweiterung. Wählen Sie Reiseziele mit hoher touristischer Attraktivität an beiden Enden der Strecke, da der Premium-Ertrag von Überschallflügen von Reisenden abhängt, die bereit sind, einen hohen Aufpreis für eine schnellere Landung zu zahlen. London, New York, Paris und Frankfurt erfüllen alle diese Kriterien im Bereich von Ende 70 bis 90 Punkten.

Kaufen Sie eine Concordia Anfang der 1980er-Jahre, nachdem die Preise auf dem Gebrauchtmarkt nach dem Einführungsaufschlag gesunken sind. Verkaufen oder mustern Sie sie bis Ende der 1990er-Jahre aus, falls die Wartungskosten die Gewinnspanne schmälern. Sie bis 2003 zu halten, ist nur dann eine vertretbare Investition, wenn Sie den Prestigewert bereits in Streckenlizenzen umgewandelt haben, die auch nach der Außerdienststellung des Flugzeugs noch verfügbar sind.

Was die Concordia in SkyChart lehrt, ist dasselbe, was die echte Concorde der Branche beigebracht hat: Geschwindigkeit ist ein Nischenprodukt und kein Massenmarktprodukt. Fast jede Strecke, die man schneller bedienen kann, lässt sich auch mit einem langsameren Flugzeug günstiger zurücklegen. Der Markt bevorzugte 2003 den günstigeren Preis, und 23 Jahre später ist das immer noch so.


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